Acht Hildesheimer Schachspieler und Spielerinnen machten sich am letzten Freitag auf nach Wernigerode um am 14. Cup der Deutschen Einheit teilzunehmen. Dies ist ein 7-Runden-Turnier aufgeteilt in 12 DWZ-Gruppen. Bei vielen Hildesheimern hat dieses Turnier einen festen Platz im Turnierkalender. Werner war schon über zehnmal dabei, aber auch Ana, Uschi, Dieter, Karl Ulrich und Reinhard sind Dauergäste bei diesem Turnier und schwärmten jedes Mal so sehr davon, dass sich in diesem Jahr Matthias und Dirk das erste Mal angeschlossen haben. Und ich muss zugeben sie haben nicht zu viel versprochen, ein perfekt organisiertes und durchgeführtes Turnier in einem tollen Spielsaal im besten Hotel am Platz.
Aber das Turnier hat nicht nur schachlich etwas zu bieten, Wernigerode ist eine sehr schöne Stadt im Harz und bietet viele Freizeitmöglichkeiten von denen bei besten Spätsommerwetter auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Und bei so einer großen Reisegruppe aus Hildesheim kann man eben auch gemeinsame Aktivitäten machen. So waren wir gemeinsam bowlen, Wandern, im Biergarten sitzen und häufig abends gemeinsam essen. Da Dieter während des Turniers mal wieder Geburtstag hatte, kamen wir auch noch in den Genuss die schon legendäre Ente im Hotelrestaurant genießen zu dürfen. Dieter hatte die Spendierhosen an und lud uns zur Feier seines Ehrentages zum Essen ein. Als kleines Dankeschön bekam er u.a. eine neue Brockenhexe geschenkt, denn in diesem Jahr gab es die für die Geburtstagskinder nicht vom Veranstalter.
Kurz noch zum schachlichen Geschehen. Die Hildesheimen Schachspieler und Spielerinnen schlugen sich alle recht wacker in ihren DWZ-Gruppen und außer Dirk landeten alle mehr oder weniger im Mittelfeld der jeweiligen Gruppe. Die genauen Ergebnisse aller könnt Ihr unter dem folgendem link abrufen: www.deutschlandcup.org/paarungen-ergebnisse-2023.html
In der allerletzten und zugleich längsten Partie des Turniers schoss Dirk allerdings den Vogel ab. In einem extrem spannenden Kampf zwischen den beiden Topgesetzten des Turniers setzte er sich nach über 5 Stunden und fast 90 Zügen im Endspiel durch. Er zeigte seine ganze Klasse im Turmendspiel und es gelang ihm seinen Mehrbauern umzuwandeln und damit den extrem wichtigen Sieg für ihn einzufahren. Die Gruppe 1, die mit der Gruppe 2 zusammenspielte (DWZ 1900-2099) war so eng beisammen, dass am Ende beide Hilfswertungen benötigt worden um den Sieger zu ermitteln. Dirk setzte sich durch seinen Sieg mit einem halben SoBerg-Punkt vor Peter Oppitz vom SF Fallersleben durch und gewann das Turnier. Wenn da nicht der bekannte Spruch vom guten Pferd passt, dann weis ich auch nicht! Lieber Dirk, herzlich Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg!
Alles in allem eine sehr schöne Woche in Wernigerode und vielleicht schließen sich ja im nächsten Jahr weitere Hildesheimer der „Reisegruppe Wernigerode“ an.