An diesem sonnigen Sonntag trieb es uns zum Lister Turm in die Landeshauptstadt.
Es wirkte so, dass alle schnell fertig werden wollten um schon ab den Vormittag das ein oder andere Kaltgetränk in der freien Natur genießen zu können.
Der Mannschaftskampf.
Dieser Mannschaft in der Landesliga,
wird mir noch länger in Erinnerung bleiben.
In meiner Partie konnte ich im 20. Zug und (natürlich) in besserer Stellung Remis machen.
Weil?
Weil wir schon um 12:30 Uhr!! den Mannschaftskampf gewonnen hatten.
Das war krass.
Man könnte jetzt denken, was waren
denn das für Luftpumpen. Nein! Natürlich nicht. Weit gefehl. Der Gastgeber war sogar DWZ favorisiert.
Als ich fröhlich pfeifend den Spielsaal verließ, saß nur noch der Dirk an seinem Brett. Sein routinierter Gegner machte strategisch vieles Richtig und nahm ihn einen Bauern ab. Um 12:45 Uhr wurde der Bauer wieder eingestellt, die Partie endete Remis und der Weltrekord wurde eingestellt.
Das bleibt bitte unter uns.
Meine Frau denkt, wir haben bis 15:00 Uhr gespielt. ;-)
Danke
Franks Ruf eilte ihm voraus, denn sein Brett blieb leer.
Axel, der alte Fuchs, merkte schnell, dass man hier nichts vom Zaun brechen musste, und ließ früh die Friedenstauben fliegen.
In der Partie von Bernhard ging es scharf zu Sache. Kampf König wanderte ins Zentrum. Das nach 12 Zügen. Kein Problem. Das Brett war ja noch voll.
Plötzlich war der Schwarze Läufer auf e4 weg! Kampf König und der Bauer auf f3 taten ihr übrigens.
Bernhard ist on Fire!
Uwe erwischte keinen guten Tag. Er spielte recht offensive nach vorne. Was aber zu Lücken im eigenen Lager führten. Durch eine Kombination gewann sein Gegenüber einen Bauern. Dieser Materielle Vorteil wurde leider zügig verwertet.
Bei Daniel hatte ich mir schon große Sorgen gemacht. Nach 13 Zügen hatte er nur noch Eine Stunde und 27 Minuten auf der Uhr gehabt. :-)
Holy Shit, da muss ja ordentlich was schief gelaufen sein.
Nee, er war nur auf Toilette gewesen.
Denn dann hat er wie ein Chirurg das schwarze Bollwerk filetiert.
Der erste Sieg in der Saison. Und was für einer! Sehr geil.
Über den nächsten Mann gibt es nicht mehr viele Superlativen die ich noch nicht aus vorherigen Berichten aufs Papier gebracht habe, zu nennen.
Er ist einfach eine Naturgewalt.
Nach einem wackeligen Start konnte Haschem die weißen Figuren wieder zurück drängen. Und stellte seinerseits nun Drohungen auf. Mit der Wucht eines Vorschlaghammers zerbröselte er die weiteren Ambitionen seines Gegenübers.
Mit 5,5 aus 7 wird er nun beim Landesliga Einzel-Ranking auf dem Platz an der Sonne.
Wenn er so weiter macht, hat er schon im Mai die 2000er DWZ Marke überschritten!
Aber ich will kein Druck aufbauen:-)
Ja, schön wars. Mit 10-2 Punkten können wir immer noch um den Aufstieg ein Wörtchen mitsprechen.