Zum Schnellschachtunier am vergangenen Freitag fanden sich 9 Spieler ein. Um möglichst wenige Remis zu erhalten, sollte die 3-Punkte-Regel ausprobiert werden. Gespielt wurden 5 Runden Schweizer System mit 12 Minuten pro Spieler plus ein Inkrement von 5 Sekunden.
Dann ging es los: Dieter schaffte in der ersten Runde einen Sieg gegen Conrad. Dirk gewann natürlich sein Auftaktspiel. In den weiteren Runden patzte der mitfavorisierte Bernhard gegen
Dirk. Auch Rüdiger spielte nicht ganz so routiniert, wie erwartet. Uschi „gewann“ erwartungsgemäß nur ihr Freilos. Uwe gewann gegen Felix W. Obwohl dieser zwischenzeitlich besser stand, drehte Uwe das Spil. Felix probiert seinen Gegner "über die Zeit" zu ziehen, aber durch das Inkrement und weil es halt eine Schnellschach- und keine Blitzpartie war, gelang ihm das nicht.
Am Ende stand Dirk mit 5 Siegen aus 5 Spielen an der Tabellenspitze, gefolgt von Bernhard auf Platz 2 und Felix W. Auf dem 3. Rang. Da wir eine ungerade Spieleranzahl waren, hatten die schwächeren Spieler jeweils 1 Freilos. Somit hatten auch die letzten mindesten 3 Punkte.
Die 3-Punkte-Regel zur Auswertung ist gewöhnungsbedürftigt. Da es während des Tuniers nur 2 Remis gab, hatte die 3-Punkte-Regel keine Auswirkung auf den finalen Tabellenstand. Wenn es allerdings mehr Remis gegeben hätte, wären die Remisspieler etwas schlechter in der Tabelle platziert gewesen. Nächste Woche findet die letzte Runde der Kaffeehaus- und Vereinsmeisterschaft statt.